Eine unerhörte Botschaft!

Eine unerhörte Botschaft!

Weihnachten feiern »wie üblich« ist dieses Jahr nicht möglich. Bischof Rückert erklärt, was die Weihnachtsbotschaft für diese Situation bedeutet.
»Der Glanz und die Freude auf das Fest sind verdunkelt«, sagt Harald Rückert zum Auftakt seiner Videobotschaft. Damit greift der für Deutschland zuständige Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) die aktuelle, weitverbreitete Gefühlslage auf. Mit den coronabedingt festgelegten Einschränkungen sei auch das, »was jährlich wiederkehrend das Weihnachtsfest ausmachte«, betroffen. Der Bischof nimmt bei vielen Menschen wahr, wie »Verunsicherung, Sorge und die tiefe Sehnsucht nach Normalität und Halt diese Tage verdunkeln«. Die Weihnachtsbotschaft gelte jedoch, so der Bischof, genau für »Situationen, in denen wir im Dunkeln tappen«. Rückert nimmt in dem siebenminütigen Video Bezug auf den alttestamentlichen Propheten Jesaja. Dieser habe seinen damaligen Volksgenossen eine Botschaft Gottes mitgeteilt, die sie in schwieriger Zeit ermuntern sollte. Vom »Volk im Finstern«, über dem »ein großes Licht« hell aufstrahle spricht Jesaja. Das sei »die unerhörte Botschaft von Weihnachten«, erklärt Rückert.

Finsternis mache zwar immer noch Angst und Unsicherheit mache mürbe, aber die weihnachtliche Botschaft gelte auch für unsichere Zeiten in der Gegenwart: »Im Finstern ist in der Nacht von Bethlehem das Licht des Reiches Gottes angebrochen! Über uns und unserer Welt erstrahlt dieses Licht ganz hell.«

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